Weida Baskets
Weida I besiegt Tabellenführer
Weida I gewinnt gegen den Tabellenführer USV Erfurt II mit 78:61
In der Woche vor diesem Spiel erreichten positive Nachrichten die Mannschaft. Mit der Rückkehr des langzeitverletzten Spielers Patrick Bertel und dem beruflich oft verhinderten Spielers Ray Grimm vervollständigten 2 Spieler das Team, welche in der Vergangenheit zum Stammpersonal der Weida Baskets gehörten. Mit „vollem“ Kader von 11 Mann startete man ins Spiel.
Sven Wilschke eröffnete das Spiel mit den ersten 2 Punkten für Weida. Erfurt ließ sich nicht lange bitten, und erzielte seinen ersten Korberfolg. Gleich nach Beginn des Spiels konnte jeder erkennen, das dieses Spiel kein Selbstläufer für Weida wird. Die ersten 10 Minuten liefen sehr ausgeglichen ab, gekennzeichnet durch wechselnde Führungen. In der Weidaer Defense zeigten sich triviale Fehler auf, die nicht passieren dürfen. Ein wichtiges Mittel – das Ausboxen – wurde von den „Großen“ teilweise komplett vernachlässigt, sodass man sich glücklich schätzen konnte, trotzdem mit einer 3-Punkte-Führung das 1.Viertel zu beenden – 17:14.
Im 2.Viertel wachte Weida auf. Erfurt war es vorbehalten, nur 7 Punkte im gesamten 2.Viertel zu erzielen. In der Defense wurden erste Wurfchancen des Gegners erschwert und zweite Wurfchancen verhindert – und das durch ein sehr einfaches Mittel: das Ausboxen! Weida dagegen erzielte 18 Punkte, allein 8 Punkte durch Andre Schäfer, und konnte seinen Vorsprung auf 14 Punkte ausbauen – Halbzeitstand: 35:21.
Nach der Pause erhöhte Erfurt II den Druck und stellte auf eine Mann-Mann-Verteidigung um. Weida hatte damit große Probleme, was man am schrumpfenden Vorsprung merkte, 41:36 nach 5 Minuten des 3.Viertels. Doch Weida fand nun wieder öfters den erfolgreichen Weg zum Korb, u.a. durch Forward Christian Köber und überstand die Druckphase der Erfurter. Am Ende des Viertels stand ein beruhigendes 56:41 zu Buche.
Im 4.Viertel konnte der Gegner nicht mehr viel entgegensetzen. Weida zog mit bis zu 25 Punkten Vorsprung davon, wiederum erzielte A.Schäfer 8 Punkte und dazu Marcus Trämmler und Ray Grimm je 6 Punkte - Spielstand nach 7 Minuten im 4.Spielabschnitt: 76:51. In den letzten 3 Minuten ließ Weida das Spiel schweifen, Erfurt II konnte den Abstand durch einen 10:2-Lauf verkürzen – Endstand: 78:61.
Fazit: Erfurt war ein anderes, schwierigeres Kaliber als die Teams, auf die man zuvor traf. Jedoch stellt man fest, dass Weida bis auf die Druckphase von Erfurt im 3.Viertel das Spiel kontrolliert hat.
Unsere Offense gegen die Zone war relativ gut, die Transition funktionierte sehr gut, was unzählige Fastbreak-Punkte zeigen.
Trotzdem ließen einige Weidaer Akteure Basics des Basketballs außer Acht, sodass Erfurt vor allem in den ersten 10 Minuten zu viele 2.Chancen bekam. Ein weiterer ausbaufähiger Punkt ist die Wurfauswahl, an der zu arbeiten ist. Am schwierigsten stellte sich die Offense gegen eine Mann-Mann-Verteidigung heraus, was eigentlich unserem Team entgegen kommen müsste, weil wir individuell stärker sind. Ein letzter Punkt, die sonst so hohe Passqualität, litt in diesem Spiel. Pässe auf die Füße eines Mitspielers zu spielen, macht es dem Ballempfänger nicht gerade einfach, den Ball zu kontrollieren.
Insgesamt ein gelungenes Spiel von Weida I, vor allem im 2.Viertel, in dem man Erfurt aufzeigte, welche Stärke das Weidaer Team besitzt.
Unsere Offense gegen die Zone war relativ gut, die Transition funktionierte sehr gut, was unzählige Fastbreak-Punkte zeigen.
Trotzdem ließen einige Weidaer Akteure Basics des Basketballs außer Acht, sodass Erfurt vor allem in den ersten 10 Minuten zu viele 2.Chancen bekam. Ein weiterer ausbaufähiger Punkt ist die Wurfauswahl, an der zu arbeiten ist. Am schwierigsten stellte sich die Offense gegen eine Mann-Mann-Verteidigung heraus, was eigentlich unserem Team entgegen kommen müsste, weil wir individuell stärker sind. Ein letzter Punkt, die sonst so hohe Passqualität, litt in diesem Spiel. Pässe auf die Füße eines Mitspielers zu spielen, macht es dem Ballempfänger nicht gerade einfach, den Ball zu kontrollieren.
Insgesamt ein gelungenes Spiel von Weida I, vor allem im 2.Viertel, in dem man Erfurt aufzeigte, welche Stärke das Weidaer Team besitzt.
| Name | FGM-A | % | 3PM-A | % | FTM-A | % | DR | OR | TR | AST | ST | BL | TO | GF | PF | PTS |
| Jacob Meinhardt | ||||||||||||||||
|
Jörg Schumann |
2~2 | 100 | 1~4 | 25 | 3 | 3 | 2 | 2 | 3 | 7 | ||||||
| André Schäfer | 7~11 | 64 | 0~1 | 0 | 5~5 | 100 | 3 | 3 | 2 | 4 | 2 | 2 | 3 | 19 | ||
| Andreas Böttger | 0~1 | 0 | 1 | 1 | ||||||||||||
| Marcus Trämmler | 5~14 | 36 | 1~2 | 50 | 5~7 | 71 | 7 | 8 | 15 | 1 | 1 | 2 | 4 | 2 | 3 | 18 |
| Christopher Gas | ||||||||||||||||
| Christian Köber | 5~13 | 38 | 0~3 | 0 | 2~6 | 33 | 4 | 1 | 5 | 4 | 5 | 3 | 4 | 12 | ||
| Sven Wilschke | 1~2 | 50 | 1~2 | 50 | 2 | 2 | 1 | 1 | 1 | 3 | ||||||
| Ray Grimm | 6~10 | 60 | 3~5 | 60 | 8 | 6 | 14 | 5 | 1 | 2 | 2 | 15 | ||||
| Daniel Seidel | 2~2 | 100 | 1 | 1 | 4 | |||||||||||
| Patrick Bertel | 0~1 | 0 | 1 | 1 | ||||||||||||
| Team | 28~54 | 52 | 2~12 | 17 | 16~25 | 64 | 25 | 19 | 44 | 5 | 15 | 3 | 15 | 9 | 17 | 78 |
Legende:
FGM-A - Feldwürfe erzielt-genommen
3PM-A - Dreier erzielt-genommen
FTM-A - Freiwürfe erzielt-genommen
DR - Defensive Rebounds
OR - Offensive Rebounds
TR - Rebounds gesamt
AS - Assists (Pässe, die direkt zum Korberfolg führen)
ST - Steals (Ballgewinne)
BL - Blocks
TO - Turnover (Ballverlust)
GF - gezogene Fouls
PF - Eigene Fouls
PTS - Punkte
- Nov 22 2010 12:28 PMPat: das machen wir nur damit es das nächste mal auch wirklich spannend wird
- Nov 22 2010 11:49 AMda_brain: Wir sind jetzt immer schwere auszurechnen. Bis auf den Bericht in dem Tipps für die Gegner gegeben werden (Mann-Defense)

- Nov 22 2010 11:44 AMKöbeBryant: in so einem anspruchsvollen spiel sind die punkte gut auf alle verteilt. ein wichtiger sieg.
